Helfer nicht verärgern: 5 No-Gos beim Umzug

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Wenn das Budget für den Umzug knapp ist, sparen sich viele die Spedition und lassen lieber Freunde mit anpacken. Das kann jedoch nach hinten losgehen. Ein Umzug zehrt an Körper und Nerven. Der Ton wird schnell rauer und es kann zu Streitigkeiten kommen. Spätestens bei der Einweihungsparty ist der Ärger zwar meist wieder vergessen. Doch soweit muss es gar nicht erst kommen. Diese fünf No-Gos solltet ihr vermeiden, wenn ihr beim Umzug eure Helfer nicht verärgern wollt:

1. Es sind zu wenige Helfer da

Es ist unglaublich demotivierend, wenn man sich an einem Samstagmorgen aus dem Bett quält, zum Umzug der Freunde eilt und dann das: Man zählt zwischen der wuchtigen Waschmaschine, dem sperrigen Ecksofa und all den unzähligen Kartons nur eine Handvoll Helfer. Dann ist die Laune im Keller, bevor es richtig losgeht. Erspart euch die langen Gesichter eurer Freunde, indem ihr frühzeitig möglichst vielen Leuten Bescheid sagt. Plant hier ruhig ein paar Personen mehr ein, denn kurzfristige Absagen gibt es immer. Bittet um verbindliche Zusagen und schickt kurz vor dem Umzugstag eine kleine Erinnerung mit den wichtigsten Eckdaten. Schreibt ruhig rein, wer noch dabei ist, wie der Zeitplan grob aussieht und erwähnt auch, dass es Essen und Getränke gibt. So schafft ihr Verbindlichkeit und sorgt für mehr Motivation.

2. Die Kisten sind nicht gepackt

Ein weiteres Horrorszenario für jeden Umzugshelfer: Er kommt in die Wohnung und die sieht aus, wie immer: die Kartons sind nicht gepackt, die Möbel nicht auseinandergebaut. Wenn ihr Pech habt, machen eure Freunde direkt bei Ankunft wieder kehrt. Eine gute Organisation im Vorfeld ist unabdingbar. Verschwendet nicht die wertvolle Freizeit eurer Umzugshelfer. Optimal ist, wenn alles bereits in Kartons verstaut ist und die Möbel – soweit möglich – auseinandergebaut sind. Dann ist alles ruck zuck im Transporter und kann von A nach B transportiert werden. Braucht ihr Hilfe beim Abbau oder beim Einpacken der Sachen? Dann fragt ein paar enge Freunde und ladet sie zu einer kleinen „Packparty“ ein. Bei Musik und in einer geselligen Runde macht das sogar Spaß. Im besten Fall sind es nicht diejenigen, die am nächsten Morgen zum Umzug früh auf der Matte stehen müssen.

3. Keinen Plan, wo was hin soll

Ihr seid die Dirigenten eures Umzugs und genau das ist auch eure wichtigste Aufgabe. Zum Tragen habt ihr idealerweise genug Freunde da, aber koordinieren, wo was hinkommt, wer wann wo ist und wie der Transporter eingesetzt wird, liegt in eurer Hand. Stellt euch darauf ein, dass viele Fragen kommen werden und beantwortet diese auch noch beim zehnten Mal geduldig. Schließlich seid ihr diejenigen, die etwas wollen. Um euch die Arbeit zu erleichtern, beschriftet so viel wie möglich. Macht vielleicht sogar ein kleines Handout für eure Helfer mit grobem Ablaufplan, den wichtigsten Hinweisen und eurer Handynummer, für den Fall, dass ihr grad nicht in Reichweite seid. Das macht zwar im Vorfeld etwas Arbeit, aber erleichtert den Umzug ungemein. Schnappt euch vielleicht sogar ein oder zwei weitere Personen, die ihr ausführlich brieft und die dann vor Ort Rede und Antwort stehen und koordinieren können. Schließlich könnt ihr nicht überall gleichzeitig sein.

4. Schlechte Versorgung mit Essen und Trinken

Wenn die Grundbedürfnisse nicht befriedigt sind, werden wir ungenießbar. Daher ist ein absolutes No-Go für den Umzug, nicht ausreichend Verpflegung da zu haben. Genug zu Trinken ist ein Muss und kleine Snacks zwischendurch können helfen, die Helfer bei Kräften und Laune zu halten. Wartet nicht bis nach dem Umzug damit, sondern plant bewusst kleine Pausen ein. Ihr werdet sehen, dann geht alles viel leichter von der Hand. Und nach getaner Arbeit bei Pizza und einem kühlen Bier zusammen zu sitzen, macht einen Umzug doch erst aus.

5. Ihr seid undankbar und unnachsichtig

Machen wir uns nichts vor: Umziehen ist Stress pur! Aber vergesst trotz Belastung nicht, dass eure Freunde ihre kostbare Freizeit für euch opfern. Deshalb sind mürrische Laune und Undankbarkeit fehl am Platz. Klar ist es ärgerlich, wenn die Dinge nicht laufen, wie geplant. Aber achtet darauf, euren Frust nicht an euren Helfern auszulassen. Auch nicht, wenn mal was zu Bruch geht. Das kommt bei jedem Umzug vor und ist selten zu vermeiden. Also seid nachsichtig, auch wenn es eure Lieblingslampe erwischt. Und am Ende des Tages: Nehmt die Hilfe nicht als Selbstverständlichkeit hin, sondern bedankt euch ausdrücklich bei euren Freunden.

Und nicht vergessen: Das größte No-Go ist es wohl, selbst nicht bei Umzügen zu helfen. Beansprucht ihr die Dienste eurer Freunde, seid ihr in der Pflicht. Klar, es passt zeitlich nicht immer. Aber wenn ihr notorisch bei Umzügen durch Abwesenheit glänzt, steht ihr beim nächsten Umzug sicher allein da.

Bildquelle: Designed by Freepik

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